Ausgezeichnet mit dem AZ-Stern der Woche und dem Preis für eine herausragende Ensembleleistung bei den Bayerischen Theatertagen

EISENSTEIN
Eine bayerische Familiensaga von Christoph Nußbaumeder

Regie: Jochen Schölch
Bühne und Kostüme: Hannes Neumaier
Licht: Hans-Peter Boden

Mit: Dirk Bender, Anna Dörnte, Marc-Philipp Kochendörfer, Edith Konrath, Ina Meling/Sophie Rogall, Forian Münzer, Nikola Norgauer, Hubert Schedlbauer, Oliver Severin

Bisher spielte in dieser Produktion auch:
Eli Wasserscheid

Produktion und Veranstalter: GbR Schölch u.a. „Eisenstein“
in Zusammenarbeit mit dem Theater Regensburg


April 1945. Auf der Flucht rettet sich Erna Schatzschneider nach Eisenstein, auf den Gutshof der Hufnagels. Eine aus der Not geborene Lüge wuchert zu einem alles überziehenden Gespinst, das über drei Generationen hinweg das Schicksal zweier Familien bestimmen wird.

Erzählt wird von Krieg, Zerstörung und Aufbau, von Karriere, Geld und davon, dass Reichtum nicht alles ist. Denn es geht auch um Verrat, tiefes Schweigen, Hass, Schuld und um eine tragische Liebe.
Alle Versuche der Betroffenen, zu ihrem Glück und ihrer Gutheit zu finden, stoßen immer wieder an die Grenzen, die das Familiengeheimnis ihnen setzt. Erst ein ganzes Menschenleben später und fern von Eisenstein, mittlerweile im Jahr 2008 in München angelangt, findet die Geschichte ein vorläufiges Ende, als der Stab an die jüngste Generation übergeben wird.

Christoph Nußbaumeder erzählt in „Eisenstein“ anhand einer spannenden Familiengeschichte von historischen Ereignissen, die sich in das kollektive Gedächtnis der Bundesrepublik Deutschland eingegraben haben. Eine Geschichte, radikal wie eine klassische Tragödie.

Stückdauer:  3 Std. (inkl. Pause)

Pressestimmen:

„Ein pralles, wundervolles Gespinst, knarzend, wild und ungestüm. (…) Aus all dem macht Jochen Schölch ein Meisterwerk. Alles was er an szenischer Reduktion und an Souveränität im Umgang mit kleinsten szenischen Nuancen erprobt hat, führt er hier in einem mitreißenden Sog zusammen. Mit federleichter Grandezza huscht er von Szene zu Szene, braucht nichts außer ein bisschen Musik und einige paar Schuhe.“ (SZ)

„Wie Regisseur Jochen Schölch die Geschichte von Christoph Nußbaumeder inszeniert, ist einmalig. (...) Besser kann ein Theaterabend nicht sein.“ (MM)

"(...), erschafft Regisseur Jochen Schölch mit kenntnisreicher Menschenliebe anrührende Dialoge und Theaterbilder, die in ihrer unprätentiösen Klarheit betören." (AZ)


Mit freundlicher Unterstützung des Kulturreferats der LH München

 













Fotos: Juliane Zitzlsperger