02.03.2017:
CHRISTIAN UDE IM GESPRÄCH MIT...
Regionalbischöfin
Susanne Breit-Keßler

Guter Tod?

Obwohl wir, seit wir denken können, unausweichlich wissen, dass wir sterben müssen, wird kaum ein anderes Thema mehr verdrängt. Trotzdem - oder gerade deshalb - macht sich die Angst davor, elend zugrunde zu gehen, unter unerträglichen Schmerzen oder bei zunehmendem Verfall, immer häufiger breit.
Eine wachsende Zahl von Menschen will nach einem selbstbestimmten Leben einen selbstbestimmten Tod. Der niederländische Dramatiker, Schauspieler und Regisseur Wannie de Wijn hat ein Stück über den selbstbestimmten und deshalb vermeintlich guten Tod geschrieben, das am Metropoltheater ab dem 26. Januar 2017 unter der Regie von Jochen Schölch aufgeführt wird. Dabei interessiert ihn ganz grundsätzlich, ob es ein Recht auf Selbstbestimmung in dieser Frage gibt und wie Angehörige mit diesem Thema umgehen. 

Die Reihe „Christian Ude im Gespräch mit …“ will nicht über die Stücke und ihre Aufführung diskutieren, sondern die aufgeworfenen Fragen losgelöst vom Stück vertiefen. Das Gespräch mit der evangelischen Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler wird sich mit dem Anspruch auf einen selbstbestimmten Tod, auf Sterbehilfe und „sanftes Sterben“ auseinandersetzen - und theologische, ethische und rechtliche Aspekte ausleuchten, auch im europäischen Rechtsvergleich und „de lege ferenda“. Susanne Breit-Keßler vertritt hier - ebenso wie bei Fragen der Gen-Manipulation - konsequent ihre kritische Haltung.

CHRISTIAN UDE IM GESPRÄCH MIT... ist eine Veranstaltung des Freundeskreises des Metropoltheaters e.V.





Foto: ELKB-Rost

Fotos: Franz Schörner



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