Über uns

Zur Geschichte des
Metropoltheaters München

Das Metropoltheater im Münchner Norden besteht seit 1998 und hat seinen Sitz im "Alten Kino Freimann".
Eine gemeinnützige GmbH hat es sich zum Ziel gesetzt, mit dem Betreiben dieses Theaters der Kreativität der freien Kulturszene der Landeshauptstadt ein neues, außergewöhnliches Feld zu erschließen.

Bei der Gestaltung des Spielraumes mit seinen 160 Plätzen und dem sehr großen Bühnenraum wurde die 50er-Jahre-Ästhetik des ehemaligen Kinos nicht angetastet, und so besitzt er eine unter Münchens Theatern einzigartige Ausstrahlung.

Binnen kurzer Zeit erwarb sich das Metropoltheater mit seinen vom Publikum gefeierten und von der Presse ausgezeichneten Aufführungen in der Münchner Kulturlandschaft einen herausragenden Platz.
Der unmittelbare Austausch zwischen den Theatermachern und dem Publikum schärft das Profil des Metropoltheaters, denn die kulturbegeisterten Münchner spüren, dass sich hier ein Theater mit hohem Identifikationspotential entwickelt hat. Das Interesse des Publikums verpflichtet - Kritik, Lob und Anregungen ermutigen, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen.

Mittlerweile weit über die Grenzen Münchens hinaus ist das Metropoltheater bekannt für seine poetischen und bilderstarken Inszenierungen, die Reduktion aufs Wesentliche ist dabei der Schlüssel zur Phantasie der Zuschauer. Die inhaltlichen Auseinandersetzungen mit gesellschaftspolitisch relevanten Themen bestimmen die Auswahl der gezeigten Stücke.

Das Metropoltheater bekennt sich zum neuen Erzähltheater, das nicht didaktisch sein soll, sondern über eine sinnlich-poetische Darstellungsweise den Intellekt des Betrachters auf emotionaler Ebene ansprechen will:
"Wir stehen für ein Theater, das sich als letztes Medium für die Auseinandersetzung mit dem Menschen in seinen immer komplexer werdenden Strukturen noch Zeit lassen kann.
In einer Kultur, die sich zunehmend auf die bloße Darstellung von Schwarz und Weiß verlässt, halten wir das Theater als einen Ort der „Zwischentöne“ für unverzichtbar."

Zum 15. Geburtstag machten viele großzügige Menschen, das treue Publikum, der Freundeskreis Metropoltheater e.V., mehrere Firmen und Sponsoren die Finanzierung eines Anbaus möglich, und so hat das Haus seit Oktober 2013 ein ausreichend großes Foyer und mit dem Café Metropol eine theatereigene Gastronomie und eine zweite Spielstätte, die das Theaterprogramm mit neuen Formaten bereichert.

Ein Gespräch, das Christian Ude im Rahmen der vom Freundeskreis Metropoltheater e.V. veranstalteten Reihe CHRISTIAN UDE IM GESPRÄCH MIT...  mit  Metropolintendant Jochen Schölch zum Thema "Wozu das ganze Theater?"  im November 2014  führte, können Sie hier sehen.